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Aktuelle Fotos von AFP
Neue Gewalt in Ägypten
02/03 | 15:49 GMT

©AFP / Khaled Desouki
In den Straßen Kairo kommt es zu neuen heftigen Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten. Die Protestler werfen mit Steinen und anderen Gegenständen auf die Polizei, die mit Tränengas gegen die Menschen vorgeht. Am Morgen waren zwei Menschen durch den Einsatz von Tränengas ums Leben gekommen.
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Weitere Tote bei blutigen Zusammenstößen in Ägypten
02/03 | 20:19 GMT

©AFP / Mahmud Hams
In Ägypten haben sich wütende Demonstranten und Sicherheitskräfte zwei Tage nach den tödlichen Fußball-Krawallen erneut heftige Auseinandersetzungen geliefert. In Kairo ging die Polizei mit Tränengas gegen die steinewerfenden Demonstranten nahe des Innenministeriums vor.

©AFP / Mahmud Hams
Ausschreitungen in Ägypten
Kairo (AFP) - In Ägypten haben sich wütende Demonstranten und Sicherheitskräfte zwei Tage nach den tödlichen Fußball-Krawallen erneut heftige Auseinandersetzungen geliefert. In der Hauptstadt Kairo erstickten dabei nach Angaben von Ärzten zwei Demonstranten an Tränengas, in Suez wurden am Abend zuvor zwei Demonstranten erschossen. Auf dem Sinai wurden kurzzeitig zwei US-Touristinnen und ihr ägyptischer Reiseführer entführt.

©AFP / Khaled Desouki
Tränengas- und Rauchschwaden in Kairo
In Kairo ging die Polizei mit Tränengas gegen die steinewerfenden Demonstranten nahe des Innenministeriums vor, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Maskierte Demonstranten bahnten sich Wege durch Absperrungen aus Stacheldraht und entzündeten Feuer in einer Straße im Stadtzentrum. In einem Regierungsgebäude gegenüber vom Innenministerium brach Feuer aus, wie das Staatsfernsehen berichtete. Angaben zur Brandursache wurden nicht gemacht, Sicherheitskreisen zufolge waren aber kurz zuvor Unbekannte in das Gebäude eingedrungen.

©AFP / Khaled Desouki
Zusammenstöße in Kairo
Auf dem Tahrir-Platz im Zentrum Kairos versammelten sich tausende Menschen und riefen Slogans gegen den regierenden Militärrat. Nach den Freitagsgebeten zogen Demonstranten von den Moscheen in Richtung des Parlamentsgebäudes, um den Rücktritt der seit dem Sturz des langjährigen Präsidenten Husni Mubarak regierenden Generäle zu fordern.

©AFP / Khaled Desouki
Demonstranten in Kairo
Laut Innenministerium wurden am Freitag knapp 550 Menschen bei Protesten verletzt. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Mena erlag ein am Vortag vor dem Innenministerium verletzter Soldat am Freitag im Krankenhaus seinen Verletzungen.
Auch in Suez setzten Beamte Rauchbomben und Tränengas gegen Protestierende ein. Dort wurden am Donnerstagabend bei einem Polizeieinsatz gegen Demonstranten zwei Menschen erschossen. Auch in Alexandria und Port Said gingen tausende aus Protest gegen den Militärrat auf die Straße.

©AFP
Übersicht über schwere Unglücke in Stadien
Auslöser der Proteste waren Ausschreitungen nach einem Fußballspiel in Port Said, bei denen am Mittwoch 74 Menschen getötet und hunderte weitere verletzt worden waren. Fans der Mannschaft Al-Masry aus Port Said waren auf das Spielfeld gestürmt und hatten Spieler und Anhänger der gegnerischen Mannschaft Al-Ahly aus Kairo angegriffen. Die bei der Parlamentswahl siegreichen islamistischen Muslimbrüder sprachen von politisch motivierter Gewalt.
©AFP
VIDEO: Blutbad in Fußballstadion in Ägypten
Seit dem Volksaufstand gegen Mubarak vor einem Jahr kommt es immer wieder zu blutigen Unruhen in Ägypten, die Sicherheitslage in dem Land ist äußerst gespannt. Eine Entführung von zwei US-Touristinnen durch Beduinen auf dem Sinai ging dagegen am Freitag glimpflich aus: Die beiden Frauen und ihr ägyptischer Reiseführer wurden nach Verhandlungen mit den Entführern nach wenigen Stunden freigelassen, wie es aus Sicherheitskreisen hieß.
Die Touristinnen blieben unversehrt. Erst am Samstag war ein französischer Tourist bei einem bewaffneten Überfall im Badeort Scharm el Scheich getötet und ein Deutscher verletzt worden.

WELTGESCHEHEN
Weitere Tote bei blutigen Zusammenstößen in ...Russland drosselt wegen Kältewelle Gaslieferungen in EU
02/03 | 16:26 GMT

©AFP/Archiv / Sergei Supinsky
Wegen erhöhten Bedarfs im eigenen Land aufgrund der Kältewelle hat der russische Energiekonzern Gazprom seine Gaslieferungen in die Europäische Union gedrosselt. Betroffen seien Deutschland sowie Polen, Österreich, Italien, Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Griechenland und die Slowakei, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. Frieren müssen deutsche Verbraucher deshalb aber nicht. (Archivbild)

©AFP/Archiv / Sergei Supinsky
Gasleitungen
Brüssel (AFP) - Wegen erhöhten Bedarfs im eigenen Land aufgrund der Kältewelle hat der russische Energiekonzern Gazprom seine Gaslieferungen in die Europäische Union gedrosselt. Betroffen seien Deutschland sowie Polen, Österreich, Italien, Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Griechenland und die Slowakei, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. Frieren müssen deutsche Verbraucher deshalb aber nicht.
Russland habe mitgeteilt, wegen der starken Kälte selbst mehr Gas zu benötigen, und die Verträge zwischen Gazprom und den europäischen Abnehmern sähen für derartige Fälle eine "gewisse Flexibilität" vor, erklärte eine Sprecherin von EU-Energiekommissar Günther Oettinger. Besonders betroffen sind nach Kommissionsangaben Italien mit einem Rückgang der Gaslieferungen um 24 Prozent und Österreich mit einem Rückgang um 30 Prozent. Alle Länder hätten aber versichert, dass vorerst keine Engpässe drohten, sagte die Sprecherin.
Auch in Deutschland macht sich der Rückgang der Lieferungen erheblich bemerkbar. Die beiden größten deutschen Energiekonzerne, Eon und RWE, erhalten derzeit knapp ein Drittel weniger russisches Gas als in normalen Zeiten, wie Sprecher beider Unternehmen AFP bestätigten. Seit Donnerstag sei zu spüren, dass Gazprom seine Lieferungen drossele, sagte eine RWE-Sprecherin.
Angst, dass ihre Gasheizung in Kürze kalt bleiben könnte, müssten deutsche Verbraucher aber keine haben, beschwichtigen auch die Unternehmen. "Im Moment gibt es keine Probleme, weil die Speicher noch gut gefüllt sind", sagte die RWE-Sprecherin. Auch Eon bestätigte, dass die eigenen Speicher für die Jahreszeit noch hoch gefüllt seien. In den warmen Monaten Dezember und Januar war der Gasverbrauch deutlich geringer ausgefallen als sonst in den Wintermonaten.
Gazprom verteidigte derweil sein Verhalten gegenüber den europäischen Kunden. "Wir haben eine vertraglich vereinbarte Menge an Gas pro Monat und pro Tag, die Gazprom liefern muss", sagte Gazprom-Exportchef Sergej Komlew der russischen Nachrichtenagentur ITAR-TASS. "Wir kommen diesen Verpflichtungen nach, aber die Kunden fragen größere Mengen nach als wir vertraglich verpflichtet sind zu liefern." Es gebe einen Unterschied zwischen dem, was die Kunden wollten, und dem, was im Vertrag vereinbart sei.

WIRTSCHAFT
Russland drosselt wegen Kältewelle Gaslieferungen in ...Russland drosselt wegen Kältewelle Gaslieferungen in EU
02/03 | 16:26 GMT

©AFP/Archiv / Sergei Supinsky
Wegen erhöhten Bedarfs im eigenen Land aufgrund der Kältewelle hat der russische Energiekonzern Gazprom seine Gaslieferungen in die Europäische Union gedrosselt. Betroffen seien Deutschland sowie Polen, Österreich, Italien, Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Griechenland und die Slowakei, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. Frieren müssen deutsche Verbraucher deshalb aber nicht. (Archivbild)

©AFP/Archiv / Sergei Supinsky
Gasleitungen
Brüssel (AFP) - Wegen erhöhten Bedarfs im eigenen Land aufgrund der Kältewelle hat der russische Energiekonzern Gazprom seine Gaslieferungen in die Europäische Union gedrosselt. Betroffen seien Deutschland sowie Polen, Österreich, Italien, Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Griechenland und die Slowakei, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. Frieren müssen deutsche Verbraucher deshalb aber nicht.
Russland habe mitgeteilt, wegen der starken Kälte selbst mehr Gas zu benötigen, und die Verträge zwischen Gazprom und den europäischen Abnehmern sähen für derartige Fälle eine "gewisse Flexibilität" vor, erklärte eine Sprecherin von EU-Energiekommissar Günther Oettinger. Besonders betroffen sind nach Kommissionsangaben Italien mit einem Rückgang der Gaslieferungen um 24 Prozent und Österreich mit einem Rückgang um 30 Prozent. Alle Länder hätten aber versichert, dass vorerst keine Engpässe drohten, sagte die Sprecherin.
Auch in Deutschland macht sich der Rückgang der Lieferungen erheblich bemerkbar. Die beiden größten deutschen Energiekonzerne, Eon und RWE, erhalten derzeit knapp ein Drittel weniger russisches Gas als in normalen Zeiten, wie Sprecher beider Unternehmen AFP bestätigten. Seit Donnerstag sei zu spüren, dass Gazprom seine Lieferungen drossele, sagte eine RWE-Sprecherin.
Angst, dass ihre Gasheizung in Kürze kalt bleiben könnte, müssten deutsche Verbraucher aber keine haben, beschwichtigen auch die Unternehmen. "Im Moment gibt es keine Probleme, weil die Speicher noch gut gefüllt sind", sagte die RWE-Sprecherin. Auch Eon bestätigte, dass die eigenen Speicher für die Jahreszeit noch hoch gefüllt seien. In den warmen Monaten Dezember und Januar war der Gasverbrauch deutlich geringer ausgefallen als sonst in den Wintermonaten.
Gazprom verteidigte derweil sein Verhalten gegenüber den europäischen Kunden. "Wir haben eine vertraglich vereinbarte Menge an Gas pro Monat und pro Tag, die Gazprom liefern muss", sagte Gazprom-Exportchef Sergej Komlew der russischen Nachrichtenagentur ITAR-TASS. "Wir kommen diesen Verpflichtungen nach, aber die Kunden fragen größere Mengen nach als wir vertraglich verpflichtet sind zu liefern." Es gebe einen Unterschied zwischen dem, was die Kunden wollten, und dem, was im Vertrag vereinbart sei.




