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Aktuelle Fotos von AFP
Flaggen-Verbrennung gegen Koran-Verbrennung
09/09 | 13:39 GMT

©AFP / Sam Panthaky
Im indischen Ahmedabad verbrennen muslimische Männer eine US-Flagge. Sie protestieren damit gegen die geplante Koran-Verbrennung in den USA. Mehrere asiatische Staaten haben die USA aufgefordert, die von radikalen Christen in Florida geplante Koran-Verbrennung zu unterbinden. Die evangelikale Gruppe "Christian Dove World Outreach Center" will am 11. September vor ihrem Gemeindehaus in Gainesville im US-Bundesstaat Florida rund 200 Ausgaben des Koran verbrennen. Trotz der scharfen Proteste in den vergangenen Tagen halten die christlichen Fundamentalisten an dem Vorhaben fest, wie deren Vorsitzender, Pastor Terry Jones, auf einer Pressekonferenz in Gainesville sagte.
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Eine große Themenauswahl lädt ein
Obama verurteilt geplante Koran-Verbrennung als "destruktiv"
09/09 | 18:39 GMT

©AFP / Jewel Samad
US-Präsident Barack Obama hat die von einer evangelikalen US-Christengruppe geplante Koran-Verbrennung scharf verurteilt. Der US-Pastor im Zentrum der Kontroverse signalisierte seine Bereitschaft zum Einlenken.

©AFP / Jewel Samad
Englischsprachige Koran-Ausgabe
Washington (AFP) - Angesichts der weltweiten Empörung über die von einer evangelikalen US-Christengruppe geplante Koran-Verbrennung hat sich US-Präsident Barack Obama mit klaren Worten in die Debatte eingeschaltet. "Das ist eine destruktive Geste", die "den Werten Amerikas völlig widerspricht", sagte Obama dem Fernsehsender ABC. Der US-Pastor im Zentrum der Kontroverse signalisierte seine Bereitschaft zum Einlenken für den Fall, dass die US-Regierung auf ihn zugeht. Das US-Außenministerium gab derweil eine allgemeine Reisewarnung an US-Bürger heraus.

©AFP / Paul J. Richards
Pastor Terry Jones
Die geplante Koran-Verbrennung sei ein "Glücksfall für El Kaida, um Leute anzuwerben", sagte Obama. Die Aktion "könnte schwere Gewalt an Orten wie Pakistan oder Afghanistan nach sich ziehen". Das Vorhaben gefährde zudem die US-Soldaten im Irak und in Afghanistan. Mehrere US-Botschaften versetzten laut Außenministerium in Washington ihr Personal in Alarmbereitschaft.

©AFP / Romeo Gacad
Protest gegen geplante Koran-Verbrennung in Jakarta
Interpol warnte vor Terroranschlägen weltweit, sollte die Verbrennung stattfinden. Es bestehe die Gefahr gewaltsamer Gegenproteste in muslimischen Ländern, erklärte das State Department. Reisende in den betreffenden Staaten sollten aufmerksam die Lage beobachten und die Teilnahme an Kundgebungen vermeiden.

©AFP
Umfrage zur Haltung der US-Bürger zum Islam
Die evangelikale Gruppe "Christian Dove World Outreach Center" plant, am 11. September vor ihrem Gemeindehaus in Gainesville im US-Bundesstaat Florida rund 200 Ausgaben des Koran verbrennen. Von den Protesten im In- und Ausland zeigte sich die Gruppe um Pastor Terry Jones unbeeindruckt. In einem Interview mit der Zeitung "USA Today" sagte Jones nun aber, falls ihn das Weiße Haus direkt um eine Absage der Aktion bitten würde, würde er den Plan "definitiv überdenken".

©AFP
Pakistaner verbrennen US-Flagge
Die US-Regierung erwägt direkte Gespräche mit dem federführenden Pastor. Die Möglichkeit eines direkten Appells an den Chef der kleinen Fundamentalistengemeinde werde derzeit in der Regierung diskutiert, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Geoff Morrell, in Washington.
©AFP
VIDEO: Radikale Christen halten an Koran-Verbrennung fest
Die internationale Kritik über das Vorhaben der christlichen Fundamentalisten hielt unterdessen an. Mehrere asiatische Staaten forderten die USA auf, die Aktion zu unterbinden. Indonesiens Präsident Susilo Bambang Yudhoyono äußerte in einem persönlichen Brief an Obama die Sorge, dass die Koran-Verbrennung "einen Konflikt zwischen den Religionen" auslösen könnte. In zahlreichen islamischen Ländern gingen Muslime auf die Straße und skandierten US- und christenfeindliche Parolen.

WELTGESCHEHEN
Obama verurteilt geplante Koran-Verbrennung als ...EU verlangt Aufklärung wegen nicht zugelassener Genkartoffel
09/09 | 15:24 GMT

©AFP/BASF
Nach dem Anbau einer verbotenen Gen-Kartoffel gerät der BASF-Konzern immer stärker unter Druck. Eine nicht zugelassene Gen-Kartoffelsorte wurde auf einem Feld in Schweden gefunden. Das Archivfoto zeigt die Gen-Kartoffel "Amflora".

©AFP/BASF
Gen-Kartoffel "Amflora"
Brüssel/Ludwigshafen (AFP) - Nach dem Anbau einer verbotenen Gen-Kartoffel gerät der BASF-Konzern immer stärker unter Druck. Das Unternehmen räumte ein, dass eine Verwechslung dazu geführt habe, dass eine nicht zugelassene Gen-Kartoffelsorte auf einem Feld in Schweden gefunden worden sei. Bei der EU-Kommission mussten BASF-Manager den Vorfall erklären, Brüssel will untersuchen, ob es in anderen Ländern zu ähnlichen Fällen gekommen ist.
Nach ersten Erkenntnisse handle es sich "vermutlich um eine Verwechslung", teilte BASF mit. Auf dem Feld in Schweden waren Kartoffeln der genveränderten Sorte Amadea gefunden worden. Diese haben keine Zulassung in der EU. Sie waren auf einem Feld mit Kartoffeln der BASF-Sorte Amflora aufgetaucht.
Die Genkartoffel Amflora ist zur Stärkegewinnung für die Industrie bestimmt. Neben Schweden wird sie in Deutschland und Tschechien zu Forschungszwecken angebaut. Das Land Mecklenburg-Vorpommern, wo das einzige Amflora-Versuchsfeld in Deutschland liegt, hatte die Vermarktung der Genkartoffel Anfang der Woche wegen des Vorfalls in Schweden gestoppt. Bei Amadea ist bisher unklar, ob sie nach einer EU-Zulassung als Lebensmittel verwendet werden soll.
Die EU-Kommission hatte am Mittwochabend mitgeteilt, Experten der Kommission und der Mitgliedstaaten würden kommende Woche zur BASF-Tochter Plant Science entsandt, um das ganze Ausmaß des Vorfalls zu klären. Bei einem Termin in Brüssel hätten BASF-Konzernvertreter nicht alle Fragen ausräumen können. Sie hätten dort "menschliches Versagen" als Ursache für den Vorfall genannt. Eine BASF-Sprecherin sagte der Nachrichtenagentur AFP, das Unternehmen sei "sicher", dass die verbotene Amadea-Kartoffel ausschließlich in Schweden gepflanzt wurde.
Marco Contiero, Gentechnikexperte bei Greenpeace in Brüssel, nannte es "beunruhigend", dass es bereits im ersten Jahr des Anbaus von Amflora zu solch einem Vorfall gekommen sei. Dies gelte umso mehr, als der Anbau unter strengen Kontrollen auf einer sehr kleinen Versuchsfläche stattgefunden habe.
Die BASF-Sprecherin sagte, das Verbot der Amflora-Vermarktung in Mecklenburg-Vorpommern habe zunächst kaum Auswirkungen. Die Ernte gehe weiter, die Kartoffeln würden dann wie vorgesehen bis kommenden April gelagert. BASF hatte in Deutschland erst in der vergangenen Woche damit begonnen, die Amflora-Kartoffeln auf dem rund 15 Hektar großen Feld in Zepkow zu ernten.

WIRTSCHAFT
EU verlangt Aufklärung wegen nicht zugelassener ...EU verlangt Aufklärung wegen nicht zugelassener Genkartoffel
09/09 | 15:24 GMT

©AFP/BASF
Nach dem Anbau einer verbotenen Gen-Kartoffel gerät der BASF-Konzern immer stärker unter Druck. Eine nicht zugelassene Gen-Kartoffelsorte wurde auf einem Feld in Schweden gefunden. Das Archivfoto zeigt die Gen-Kartoffel "Amflora".

©AFP/BASF
Gen-Kartoffel "Amflora"
Brüssel/Ludwigshafen (AFP) - Nach dem Anbau einer verbotenen Gen-Kartoffel gerät der BASF-Konzern immer stärker unter Druck. Das Unternehmen räumte ein, dass eine Verwechslung dazu geführt habe, dass eine nicht zugelassene Gen-Kartoffelsorte auf einem Feld in Schweden gefunden worden sei. Bei der EU-Kommission mussten BASF-Manager den Vorfall erklären, Brüssel will untersuchen, ob es in anderen Ländern zu ähnlichen Fällen gekommen ist.
Nach ersten Erkenntnisse handle es sich "vermutlich um eine Verwechslung", teilte BASF mit. Auf dem Feld in Schweden waren Kartoffeln der genveränderten Sorte Amadea gefunden worden. Diese haben keine Zulassung in der EU. Sie waren auf einem Feld mit Kartoffeln der BASF-Sorte Amflora aufgetaucht.
Die Genkartoffel Amflora ist zur Stärkegewinnung für die Industrie bestimmt. Neben Schweden wird sie in Deutschland und Tschechien zu Forschungszwecken angebaut. Das Land Mecklenburg-Vorpommern, wo das einzige Amflora-Versuchsfeld in Deutschland liegt, hatte die Vermarktung der Genkartoffel Anfang der Woche wegen des Vorfalls in Schweden gestoppt. Bei Amadea ist bisher unklar, ob sie nach einer EU-Zulassung als Lebensmittel verwendet werden soll.
Die EU-Kommission hatte am Mittwochabend mitgeteilt, Experten der Kommission und der Mitgliedstaaten würden kommende Woche zur BASF-Tochter Plant Science entsandt, um das ganze Ausmaß des Vorfalls zu klären. Bei einem Termin in Brüssel hätten BASF-Konzernvertreter nicht alle Fragen ausräumen können. Sie hätten dort "menschliches Versagen" als Ursache für den Vorfall genannt. Eine BASF-Sprecherin sagte der Nachrichtenagentur AFP, das Unternehmen sei "sicher", dass die verbotene Amadea-Kartoffel ausschließlich in Schweden gepflanzt wurde.
Marco Contiero, Gentechnikexperte bei Greenpeace in Brüssel, nannte es "beunruhigend", dass es bereits im ersten Jahr des Anbaus von Amflora zu solch einem Vorfall gekommen sei. Dies gelte umso mehr, als der Anbau unter strengen Kontrollen auf einer sehr kleinen Versuchsfläche stattgefunden habe.
Die BASF-Sprecherin sagte, das Verbot der Amflora-Vermarktung in Mecklenburg-Vorpommern habe zunächst kaum Auswirkungen. Die Ernte gehe weiter, die Kartoffeln würden dann wie vorgesehen bis kommenden April gelagert. BASF hatte in Deutschland erst in der vergangenen Woche damit begonnen, die Amflora-Kartoffeln auf dem rund 15 Hektar großen Feld in Zepkow zu ernten.




