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Merkel entlässt Umweltminister Röttgen
05/16 | 15:24 GMT

©AFP / Boris Roessler
Als Konsequenz aus der CDU-Wahlschlappe in Nordrhein-Westfalen ist Norbert Röttgen aus seinem Amt als Bundesumweltminister entlassen worden. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) teilte in Berlin mit, sie habe Bundespräsident Joachim Gauck gebeten, Röttgen von seinem Amt zu entbinden.

©AFP / Boris Roessler
Röttgen
Berlin (AFP) - Als Konsequenz aus der CDU-Wahlschlappe in Nordrhein-Westfalen ist Norbert Röttgen aus seinem Amt als Bundesumweltminister entlassen worden. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) teilte in Berlin mit, sie habe Bundespräsident Joachim Gauck gebeten, Röttgen von seinem Amt zu entbinden. Sein Nachfolger soll der bisherige Parlamentsgeschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag, Peter Altmaier (CDU), werden.

©AFP / Robert Schlesinger
Altmaier
"Ich habe heute vormittag mit dem Herrn Bundespräsidenten gesprochen, und ich habe ihm gemäß Artikel 64 des Grundgesetzes vorgeschlagen, Norbert Röttgen von seinen Aufgaben als Bundesumweltminister zu entbinden, um so in diesem Amt einen personellen Neuanfang möglich zu machen", sagte Merkel in einer kurzen Erklärung im Kanzleramt.

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Das Bundeskabinett
Sie dankte Röttgen dafür, dass er als Minister an der Schaffung der Grundlagen für die Energiewende entscheidend mitgewirkt habe. Die Umsetzung der Energiewende erfordere noch große Anstrengungen. Daher schlage sie als "personellen Neuanfang" Altmaier als neuen Umweltminister vor.

©AFP
Wahlergebnisse in NRW seit 1958
Die CDU mit Röttgen an der Spitze hatte bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am Sonntag dramatische Verluste erlitten und mit 26,3 Prozent ihr schlechtestes Ergebnis im bevölkerungsreichsten Bundesland eingefahren. Aus den eigenen Reihen war danach scharfe Kritik auch an Röttgens Arbeit im Bundesumweltministerium laut geworden, vor allem von CSU-Chef Horst Seehofer. Röttgen hatte am Wahlabend bereits sein Amt als CDU-Landesvorsitzender niedergelegt. Am Montag hatte er noch bekräftigt, an seinem Ministerposten festhalten zu wollen.
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©AFP
Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen
Die SPD sprach von einem "weiteren Beleg für den maroden Zustand der Regierung Merkel". Dass die Kanzlerin "nun einen ihrer engsten Vertrauten fallen lässt, zeigt, dass die Krise der Koalition nun in den innersten Kern vorgedrungen ist", erklärte Generalsekretärin Andrea Nahles in Berlin. Röttgen sei "von den eigenen Leuten weggemobbt" worden.
Die Grünen-Fraktionschefs Renate Künast und Jürgen Trittin erklärten: "Röttgens Entlassung markiert einen neuen Höhepunkt der Dauer-Krise von Schwarz-Gelb." Die Regierung sei "in zentralen Feldern der Politik handlungsunfähig - von Energiewende bis Bildung und Haushalt".
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Das Kabinett
05/16 | 15:04 GMT
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Internationales Filmfestival von Cannes eröffnet
05/16 | 18:52 GMT

©AFP / Alberto Pizzoli
Im südfranzösischen Cannes ist am Abend das internationale Filmfestival eröffnet worden. Es sei für ihn "eine große Ehre, ein großes Privileg" und "eine große Verantwortung", Präsident der Jury des "wichtigsten Filmfestivals der Welt" zu sein, sagte der Italiener Nanni Moretti.

©AFP / Alberto Pizzoli
Jury-Präsident Moretti
Cannes (AFP) - Im südfranzösischen Cannes ist am Abend das internationale Filmfestival eröffnet worden. Es sei für ihn "eine große Ehre, ein großes Privileg" und "eine große Verantwortung", Präsident der Jury des "wichtigsten Filmfestivals der Welt" zu sein, sagte der Italiener Nanni Moretti, bevor er bei der Eröffnungszeremonie seine Jury vorstellte. Als Juroren stehen ihm unter anderem die in Deutschland geborene Schauspielerin Diane Kruger, der britische Schauspieler Ewan McGregor und der französische Stardesigner Jean-Paul Gaultier zur Seite.
©AFP
Cannes kann kommen: Eröffnung der 65. Filmfestspiele
Als erster Film des offiziellen Wettbewerbs wurde "Moonrise Kingdom" des US-Regisseurs Wes Anderson gezeigt. Insgesamt bewerben sich 22 Filme um die "Goldene Palme". Deutschland ist nur außerhalb des offiziellen Wettbewerbs dabei - mit Fatih Akins "Der Müll im Garten Eden". Insgesamt werden während des zwölftägigen Festivals 90 Spielfilme gezeigt, davon 20 im Nebenwettbewerb "Un certain regard" ("Ein gewisser Blick"). Das Festival endet am 27. Mai mit der Preisverleihung.

UNTERHALTUNG
Internationales Filmfestival von Cannes ...Aktionäre verklagen JPMorgan wegen Fehlspekulation
05/16 | 20:03 GMT

©AFP / Stan Honda
Nach dem Verlust von mindestens zwei Milliarden Dollar durch Fehlspekulationen gehen Aktionäre juristisch gegen die US-Großbank JPMorgan Chase vor. Das Finanzinstitut habe vor Bekanntwerden der schweren Verluste gegenüber Investoren irreführende und unvollständige Erklärungen abgegeben, heißt es in der Klagebegründung.

©AFP / Stan Honda
Aktionäre verklagen JPMorgan wegen Fehlspekulation
Washington (AFP) - Nach dem Verlust von mindestens zwei Milliarden Dollar durch Fehlspekulationen gehen Aktionäre juristisch gegen die US-Großbank JPMorgan Chase vor. Die US-Investmentfirma Saratoga Capital Management reichte eine Sammelklage gegen JPMorgan, Bankchef Jamie Dimon und Finanzvorstand Douglas Braunstein ein, der sich andere Geschädigte anschließen könnten. Das Finanzinstitut habe vor Bekanntwerden der schweren Verluste gegenüber Investoren irreführende und unvollständige Erklärungen abgegeben, heißt es in der Klagebegründung.
Die US-Bank hatte vergangenen Donnerstag eingeräumt, durch Fehlspekulationen mit Kreditausfallversicherungen einen heftigen Verlust von umgerechnet 1,5 Milliarden Euro erlitten zu haben. Daraufhin fiel der Wert von JPMorgan-Aktien bis zum Börsenschluss am Dienstag um fast elf Prozent. Die Verluste der Aktionäre seien "eine direkte Folge des betrügerischen Plans" von JPMorgan, schrieb Saratoga Capital Management in der Klage.
Der Chef der US-Bundespolizei FBI, Robert Mueller, bestätigte bei einer Anhörung im Kongress in Washington "vorläufige" Ermittlungen gegen JPMorgan Chase wegen der Spekulationsverluste. Einzelheiten nannte er nicht. Dem "Wall Street Journal" zufolge leitete auch die US-Börsenaufsicht SEC bereits eine Untersuchung ein.

WIRTSCHAFT
Aktionäre verklagen JPMorgan wegen ...Ashton Kutcher folgt Charlie Sheen bei US-Serie nach
05/14 | 08:57 GMT

©AFP/Getty Images / Mike Stobe
Ashton Kutcher soll Skandalschauspieler Charlie Sheen bei der erfolgreichen US-Serie "Two and a Half Men" nachfolgen. Dort war Sheen vor zwei Monaten rausgeworfen worden, nachdem er mit Drogeneskapaden und zunehmend wirren Interviews Aufsehen erregt hatte. (Archivbild)

©AFP/Getty Images / Mike Stobe
Ashton Kutcher
Los Angeles (AFP) - Zwei Monate nach dem Rauswurf von Skandalschauspieler Charlie Sheen haben die Produzenten der US-Erfolgsserie "Two and a Half Men" Ersatz gefunden: Ashton Kutcher soll neu in die Serie einsteigen, wie CBS und Warner Bros mitteilten. "Ich kann es gar nicht erwarten, mich mit diesem wahnsinnig talentierten Team an die Arbeit zu machen", sagte Kutcher. Er könne Charlie Sheen zwar nicht wirklich ersetzen, aber er werde alles tun, um die Zuschauer der Komödie zum Lachen zu bringen.
Sheen, der im Streit bei der Serie ausgeschieden war, warnte den 37-Jährigen umgehend: Im Umgang mit "Two and a Half Men"-Produzent Chuck Lorre gebe es "keine Luft, kein Gelächter, keine Loyalität oder Liebe", sagte er der Prominachrichten-Website TMZ.

©AFP/Getty Images / Ethan Miller
Charlie Sheen
Sheen war im März bei der Erfolgsserie um einen Macho-Junggesellen rausgeworfen worden, die aktuelle Staffel wurde abgebrochen. Er fordert von Warner Bros hundert Millionen Dollar (70 Millionen Euro) Schadenersatz wegen Vertragsbruchs. Die Dreharbeiten für die neunte Staffel der Serie sollen laut CBS im Sommer beginnen, die ersten neuen Folgen sollen im Herbst in den USA laufen. Ob Kutcher, der mit der US-Schauspielerin Demi Moore verheiratet ist, in der Serie Sheens Rolle übernehmen oder als neue Figur einsteigen soll, blieb zunächst offen.

MAGAZIN
Ashton Kutcher folgt Charlie Sheen bei US-Serie ...Weltweit leidet jeder Dritte an zu hohem Blutdruck
05/16 | 12:56 GMT

©AFP / Mychele Daniau
Weltweit leidet jeder Dritte an zu hohem Blutdruck. Das geht aus der Weltgesundheitsstatistik hervor. Zu hoher Blutdruck gilt als eine der Hauptursachen für Herzinfarkte und Schlaganfälle.

©AFP / Mychele Daniau
Blutdruckmessung
Genf (AFP) - Weltweit leidet jeder Dritte an zu hohem Blutdruck. In manchen afrikanischen Ländern liege der Anteil sogar bei bis zu 50 Prozent der Bevölkerung, heißt es in der in Genf vorgestellten Weltgesundheitsstatistik. Zu hoher Blutdruck gilt als eine der Hauptursachen für Herzinfarkte und Schlaganfälle. In Kanada und den USA leiden laut der Statistik nur 20 Prozent an Bluthochdruck, während der Anteil in Niger bei 50,3 Prozent liegt.
Zum ersten Mal hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für ihren Jahresbericht auch Zahlen zu Diabetes erhoben. Demnach leidet weltweit jeder Zehnte an der Krankheit. In manchen Pazifik-Inseln betrage der Anteil jedoch bis zu 30 Prozent.
Laut des Berichts der WHO sind zudem eine halbe Milliarde Menschen, rund zwölf Prozent der Weltbevölkerung, zu dick. Die Zahl fettleibiger Menschen hat sich demnach zwischen 1980 und 2008 verdoppelt.



