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Sarrazin verlässt Bundesbank freiwillig
09/09 | 19:34 GMT

©AFP / Rainer Jensen
Der wegen seiner Äußerungen über Migranten umstrittene Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin räumt freiwillig seinen Posten. Er bat Bundespräsident Christian Wulff um die Entbindung von seinem Amt..

©AFP / Rainer Jensen
Sarrazin
Frankfurt/Main (AFP) - Nach der heftigen Kritik an seinen Äußerungen über Migranten tritt Thilo Sarrazin Ende des Monats von seinem Vorstandsposten bei der Bundesbank zurück. "Mit Blick auf die öffentliche Diskussion werden die Beteiligten ihre Zusammenarbeit zum Monatsende einvernehmlich beenden", teilte die Bundesbank am Abend mit. Sarrazin bat demnach Bundespräsident Christian Wulff um die Entbindung von seinem Amt.
Den Antrag auf eine vorzeitige Entlassung Sarrazins zog die Bundesbank zurück. "Der Vorstand der Deutschen Bundesbank und das Vorstandsmitglied Dr. Thilo Sarrazin sind sich ihrer Verantwortung für die Institution Deutsche Bundesbank bewusst", hieß es in der Mitteilung. Der Bankvorstand dankte Sarrazin "für die von ihm als Mitglied des Vorstands geleistete Arbeit". Beide Seiten würden sich in dieser Angelegenheit nicht mehr äußern, hieß es weiter.

©AFP
Menschen mit Migrationshintergrund
Sarrazin hatte mit seinen Thesen zur angeblich mangelnden Integrationsfähigkeit von Migrantengruppen und weiteren provokanten Äußerungen für Kritik gesorgt. Die Bundesbank hatte daraufhin vergangene Woche seine Abberufung beantragt. Die SPD will Sarrazin aus der Partei ausschließen.
Nach Angaben der Linkspartei, die sich auf ein Schreiben des Finanzministeriums bezog, steht Sarrazin bei einer Vertragsauflösung keine Abfindung zu. Der parlamentarische Staatssekretär im Finanzministerium, Steffen Kampeter (CDU), habe mit seinen Auskünften zu der Abfindung auf eine Anfrage des Linken-Chefs Klaus Ernst reagiert, sagte ein Linken-Sprecher. Die Linken-Vizeparteivorsitzende Katja Kipping mahnte die Bundesregierung dennoch, keinerlei finanzielle Entschädigungen für Sarrazin in Betracht zu ziehen: "Alle Verantwortlichen in Regierung und Bundesbank sind in der Pflicht, einen goldenen Handschlag für Sarrazin auszuschließen", sagte sie dem "Hamburger Abendblatt". Sie forderte die Offenlegung aller diesbezüglichen Angebote und Absprachen.
Unterdessen ging die Diskussion um einen Parteiausschluss Sarrazins weiter. In der SPD sprach sich der Vorsitzende der Partei im Südwesten, Nils Schmid, deutlich für einen Ausschluss aus. "Es wäre fatal, wenn die Partei nicht gegen Sarrazins rassistische Thesen vorgehen würde", sagte Schmid der "Stuttgarter Zeitung". Nach einer am Vortag veröffentlichten Umfrage fiel die SPD durch die parteiinterne Diskussion um Sarrazins Ausschluss in der Wählergunst mit 25 Prozent auf ihren schlechtesten Wert seit Mitte Mai.
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20100909-DE04C-D-GESELLSCHAFT-UMFRAGEN
09/09 | 00:00

(90 x 110 mm) Wirtschaftliche Sorgen treiben die Bundesbürger am meisten um: Mehr als zwei Drittel fürchten sich vor steigenden Lebenshaltungskosten und einem Wirtschaftsabschwung, wie die am Donnerstag in Berlin veröffentlichte Langzeitstudie "Ängste der Deutschen 2010" der R + V Versicherung zeigt. Vor dem Hintergrund der Ölpest im Golf von Mexiko erreichte aber auch die Angst vor Naturkatastrophen eine Rekordhöhe. Rund 64 Prozent der Bürger befürchten demnach, dass die Zahl der Umweltkatastrophen zunimmt. Das sind acht Prozentpunkte mehr als vergangenes Jahr und zugleich der bisher höchste Wert der Langzeitstudie, die die Versicherung nun schon zum 20. Mal erstellt hat. Grafik: Ausgewählte Ergebnisse.
©AFP / Rabea Zeller

©AFP / Rabea Zeller
(90 x 110 mm) Wirtschaftliche Sorgen treiben die Bundesbürger am meisten um: Mehr als zwei Drittel fürchten sich vor steigenden Lebenshaltungskosten und einem Wirtschaftsabschwung, wie die am Donnerstag in Berlin veröffentlichte Langzeitstudie "Ängste der Deutschen 2010" der R + V Versicherung zeigt. Vor dem Hintergrund der Ölpest im Golf von Mexiko erreichte aber auch die Angst vor Naturkatastrophen eine Rekordhöhe. Rund 64 Prozent der Bürger befürchten demnach, dass die Zahl der Umweltkatastrophen zunimmt. Das sind acht Prozentpunkte mehr als vergangenes Jahr und zugleich der bisher höchste Wert der Langzeitstudie, die die Versicherung nun schon zum 20. Mal erstellt hat. Grafik: Ausgewählte Ergebnisse.

Lagerfeld versucht sich an "Masse mit Klasse"
09/08 | 14:13 GMT

©AFP/Archiv / Giuseppe Cacace
Nach Jahrzehnten in der Luxusklasse will Modeschöpfer Karl Lagerfeld jetzt auch den Massenmarkt mit einer eigenen Marke erobern. Voraussichtlich schon kommendes Jahr werde das deutsche Multitalent eine neue Prêt-à-porter-Marke auf den Markt bringen, die sich an ein breites Publikum richte, teilte Lagerfelds Unternehmen in Paris mit. (Archivbild)

©AFP/Archiv / Giuseppe Cacace
Karl Lagerfeld
Paris (AFP) - Nach Jahrzehnten in der Luxusklasse will
Unter dem Namen "masstige", eine Wortschöpfung aus den Bestandteilen Masse und Prestige, will der Mann mit dem silbernen Zopf sich an ein Publikum wenden, das ihm bereits bei einem Gastauftritt für das schwedische Billigmodehaus H&M im Jahr 2004 einen großen Erfolg beschert hatte. Damals hatte "König Karl" eine kleine Kollektion für die Schweden entworfen, die zu langen Schlangen in den Geschäften führte und innerhalb weniger Tage ausverkauft war.
"Das Elitärsein der Massen ist seit langem mein Traum", erklärte Lagerfeld. "Ich denke, dass es fast meine Pflicht ist, dies mit meinem Namen zu machen, das ist der Weg der Modernität." Laut Lagerfelds Firma laufen noch Verhandlungen über den Vertrieb und die Herstellung der neuen Kollektion, die in der Herbst-Winter-Saison 2011/2012 starten könnte.
Die Prêt-à-porter-Marke unter dem Namen des deutschen Modemachers soll ebenfalls eine Wandlung erfahren. Sie werde "die Richtung ändern und etwas kommerzieller werden", hieß es in der Erklärung der Firma. Schon ab dem Frühjahr 2011 werde die Marke bei auf den Laufstegen der Frühjahrs-Défilées nicht mehr vertreten sein. Die nächste Kollektion werde während der Modewochen in Mailand und Paris in den Geschäftsräumen der Firma zu sehen sein. Außerdem solle sie einen "zugänglicheren Look" bekommen.
Die Marke "Karl Lagerfeld" gehört dem britischen Investmentfonds APAX Partners, Lagerfeld ist künstlerischer Leiter. Produktion und Vertrieb sind in Italien angesiedelt.

UNTERHALTUNG
Lagerfeld versucht sich an "Masse mit ...EU verlangt Aufklärung wegen nicht zugelassener Genkartoffel
09/09 | 15:24 GMT

©AFP/BASF
Nach dem Anbau einer verbotenen Gen-Kartoffel gerät der BASF-Konzern immer stärker unter Druck. Eine nicht zugelassene Gen-Kartoffelsorte wurde auf einem Feld in Schweden gefunden. Das Archivfoto zeigt die Gen-Kartoffel "Amflora".

©AFP/BASF
Gen-Kartoffel "Amflora"
Brüssel/Ludwigshafen (AFP) - Nach dem Anbau einer verbotenen Gen-Kartoffel gerät der BASF-Konzern immer stärker unter Druck. Das Unternehmen räumte ein, dass eine Verwechslung dazu geführt habe, dass eine nicht zugelassene Gen-Kartoffelsorte auf einem Feld in Schweden gefunden worden sei. Bei der EU-Kommission mussten BASF-Manager den Vorfall erklären, Brüssel will untersuchen, ob es in anderen Ländern zu ähnlichen Fällen gekommen ist.
Nach ersten Erkenntnisse handle es sich "vermutlich um eine Verwechslung", teilte BASF mit. Auf dem Feld in Schweden waren Kartoffeln der genveränderten Sorte Amadea gefunden worden. Diese haben keine Zulassung in der EU. Sie waren auf einem Feld mit Kartoffeln der BASF-Sorte Amflora aufgetaucht.
Die Genkartoffel Amflora ist zur Stärkegewinnung für die Industrie bestimmt. Neben Schweden wird sie in Deutschland und Tschechien zu Forschungszwecken angebaut. Das Land Mecklenburg-Vorpommern, wo das einzige Amflora-Versuchsfeld in Deutschland liegt, hatte die Vermarktung der Genkartoffel Anfang der Woche wegen des Vorfalls in Schweden gestoppt. Bei Amadea ist bisher unklar, ob sie nach einer EU-Zulassung als Lebensmittel verwendet werden soll.
Die EU-Kommission hatte am Mittwochabend mitgeteilt, Experten der Kommission und der Mitgliedstaaten würden kommende Woche zur BASF-Tochter Plant Science entsandt, um das ganze Ausmaß des Vorfalls zu klären. Bei einem Termin in Brüssel hätten BASF-Konzernvertreter nicht alle Fragen ausräumen können. Sie hätten dort "menschliches Versagen" als Ursache für den Vorfall genannt. Eine BASF-Sprecherin sagte der Nachrichtenagentur AFP, das Unternehmen sei "sicher", dass die verbotene Amadea-Kartoffel ausschließlich in Schweden gepflanzt wurde.
Marco Contiero, Gentechnikexperte bei Greenpeace in Brüssel, nannte es "beunruhigend", dass es bereits im ersten Jahr des Anbaus von Amflora zu solch einem Vorfall gekommen sei. Dies gelte umso mehr, als der Anbau unter strengen Kontrollen auf einer sehr kleinen Versuchsfläche stattgefunden habe.
Die BASF-Sprecherin sagte, das Verbot der Amflora-Vermarktung in Mecklenburg-Vorpommern habe zunächst kaum Auswirkungen. Die Ernte gehe weiter, die Kartoffeln würden dann wie vorgesehen bis kommenden April gelagert. BASF hatte in Deutschland erst in der vergangenen Woche damit begonnen, die Amflora-Kartoffeln auf dem rund 15 Hektar großen Feld in Zepkow zu ernten.

WIRTSCHAFT
EU verlangt Aufklärung wegen nicht zugelassener ...Die Traumatisierten von Luvungi
09/09 | 09:02 GMT

©AFP / Marc Hoffer
Anna Burano wurde zusammen mit hunderten anderen Frauen im Osten der Demokratischen Republik Kongo brutal vergewaltigt.

©AFP / Marc Hoffer
Vergewaltigungsopfer Burano
Luvungi (AFP) - Anna Burano zittert, als sie von jener Juli-Nacht erzählt, in der die 80-Jährige zusammen mit hunderten anderen Frauen im Osten der Demokratischen Republik Kongo brutal vergewaltigt wurde. Rebellen der Volksgruppe der Hutu und kongolesische Milizen fielen über sie her. "Sie zerrten mich hinter ein Haus, rissen mir die Kleider vom Leib und warfen mich auf den Boden." Vier Männer vergewaltigten die alte Dame abwechselnd. "Ich dachte mir: 'Das war's, ich werde sterben.'" Zum Abschluss schlugen die Peiniger mit einer Machete auf ihre Hand ein. Noch heute zeugt die schmutzige Bandage um Buranos Hand von der Tortur.
Die Massenvergewaltigungen und gewaltsamen Plünderungen ereigneten sich in der Nacht zum 30. Juli in Luvungi, einer Siedlung mit rund 2000 Einwohnern in den Bergen der Provinz Nord-Kivu. Nach UN-Angaben wurden in den Dörfern der Region und der Nachbarprovinz Süd-Kivu bis Ende August mehr als 500 Frauen und Kinder vergewaltigt. Die jüngsten Opfer waren demnach gerade einmal sieben Jahre alt.
In Gruppen von zwei bis sieben Männern drangen die Hutu-Rebellen in die Lehmhütten ein. Die männlichen Dorfbewohner flüchteten in benachbarte Siedlungen oder wurden von den Milizen gefangen genommen und mussten das Gepäck ihrer Peiniger schleppen. Die verbliebenen Frauen wurden von den marodierenden Horden mit Fackeln angesengt, geschlagen und ausgezogen. Ihre Genitalien wurden nach verstecktem Gold durchsucht, anschließend vergewaltigten die Folterer ihre Opfer nacheinander vor den Augen ihrer Kinder und plünderten ihre Häuser.
©afp.com
VIDEO: UNO machtlos gegen Massenvergewaltigungen im Kongo
Laut Dorfvorsteher Livingstone Bubusa vergewaltigten über 350 Rebellen der Demokratischen Kräfte für die Befreiung Ruandas (FDLR) und der örtlichen Miliz Mai-Mai in dieser Nacht 284 Frauen zwischen 13 und 80 Jahren. Die örtlichen Behörden sprechen sogar von 384 Frauen.
Bubusa wurde von den Rebellen in einem Nachbardorf festgehalten und so zum Augenzeuge ihres letzten Treffens vor dem Vergewaltigungszug. Die uniformierten und mit Kalaschnikows bewaffneten Männer wurden von ihren Anführern mit bellenden Befehlen in drei Gruppen aufgeteilt, dann hieß es: "Ihr kennt die Gegend. Los geht's!"
"Es gab kein Zögern, die schritten sofort zur Tat", schildert Bubusa den gespenstischen Moment des Aufbruchs. "Dann hörte ich die Schreie der Frauen aus allen Richtungen." Die Rebellen blieben bei ihren Verbrechen ungestört, die Schreie der Vergewaltigten verhallten in den umliegenden Wäldern: Luvungi ist etwa 70 Kilometer von der nächsten größeren Stadt Walikale entfernt, Strom gibt es nicht, die Kommunikationsverbindungen sind unzuverlässig. Nur eine einzige Straße führt zur Provinzhauptstadt Goma.
Bis zum 3. August blieben die Rebellenanführer in Luvungi. Einen Tag vor ihrer Abreise passierte eine UN-Patrouille das Dorf, nahm aber lediglich Zeugenaussagen zu den Plünderungen auf. Am Dienstag räumten die Vereinten Nationen das Versagen ihrer Soldaten ein. Die Blauhelme hätten auf die Rebellenangriffe "nicht angemessen" reagiert und seien "gescheitert", sagte der Untergeneralsekretär für UN-Friedensmissionen, Atul Khare.
Zwar liege die Sicherheit der Bevölkerung im Kongo vor allem in Händen der Regierung des Landes, die dortige UN-Friedensmission MONUSCO sei aber "gleichfalls gescheitert", sagte Khare. "Unsere Handlungen waren nicht angemessen und haben eine inakzeptable Brutalisierung in der Region nach sich gezogen. Wir müssen es besser machen", gestand der UN-Vertreter ein und sagte mehr Patrouillen und Kontrolleinsätze in der Region zu. Den Opfern gegenüber fühle er sich "persönlich schuldig".
Die FDLR ist seit Mitte der neunziger Jahre in der Demokratischen Republik Kongo aktiv und wegen ihrer Brutalität gefürchtet. Die Regierung des Nachbarlandes Ruanda wirft den älteren Mitgliedern der Rebellen die Teilnahme am Völkermord von 1994 vor, bei dem 800.000 Menschen, darunter vor allem Angehörige der Volksgruppe der Tutsis, getötet wurden.

MAGAZIN
Die Traumatisierten von ...US-Gericht setzt Förderverbot von Stammzellenforschung aus
09/09 | 18:54 GMT

©AFP/Getty Images / Spencer Platt
Etappensieg für die Regierung von US-Präsident Barack Obama: Ein US-Berufungsgericht hat ein Verbot der staatlichen Förderung der Stammzellenforschung vorübergehend ausgesetzt. Das Archivfoto zeigt die Arbeit mit Stammzellen an der Universität von Connecticut.

©AFP/Getty Images / Spencer Platt
Forschung mit Stammzellen an Universität von Connecticut
Washington (AFP) - Ein US-Berufungsgericht hat ein Verbot der staatlichen Förderung der Stammzellenforschung vorübergehend ausgesetzt. Mit der Entscheidung solle die Justiz mehr Zeit bekommen, den Fall zu bewerten, erklärte ein Bundesgericht in der Hauptstadt Washington. Die Aussetzung des Verbots sei aber keine Vorentscheidung darüber, ob die Forschung an embryonalen Stammzellen künftig dauerhaft staatliche Fördermittel erhält oder nicht.
Eine Klägergruppe um mehrere christliche Organisationen bemüht sich derzeit, die neue Politik von US-Präsident Barack Obama in der embryonalen Stammzellenforschung auf dem Rechtsweg zu blockieren. Obama hatte im März vergangenen Jahres den Kurs seines Vorgängers George W. Bush in dieser umstrittenen Frage korrigiert und angekündigt, dass die Forschung an embryonalen Stammzellen in den USA wieder mit staatlichen Mitteln unterstützt werden solle.
Ende August dann hatten die Kläger in erster Instanz per Eilentscheidung einen vorläufigen Förderstopp erwirkt, bis ein Grundsatzurteil in dieser Frage gesprochen wird. Sie argumentieren, dass die derzeitige Praxis gegen Gesetze verstößt, nach denen es untersagt ist, Forschung finanziell zu unterstützen, bei der menschliche Embryos zerstört werden.
Das Weiße Haus hatte gegen den vor drei Wochen ausgesprochenen Förderstopp Berufung eingelegt und argumentiert, dieser könne Millionen schwer Kranken oder Verletzten, die von der Forschung profitieren könnten, "irreparablen Schaden" zufügen. Forscher hoffen, dass embryonale Stammzellen in der Zukunft bei der medizinischen Behandlung schwerer Krankheiten möglicherweise als Ersatzmaterial dienen könnten.
Die Nutzung embryonaler Stammzellen ist aber ethisch stark umstritten, weil dazu Zellen aus Embryonen entnommen werden, die künstlich erzeugt wurden, dann aber keiner Frau eingepflanzt werden. Gegner der embryonalen Stammzellenforschung argumentieren, dass menschliches Leben bereits mit der Befruchtung der Eizelle beginne.



