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Aktuelle Fotos von AFP
HIlfe für die Opfer der Überschwemmungen
09/02 | 19:49 GMT

©AFP / A. Majeed
Von oben und im goldenen Licht der Sonne sieht dieser vom Hochwasser getroffene Teil Pakistans fast beschaulich aus - doch Lage ist weiter angespannt, vielen Menschen fehlt es am nötigsten. Das Bild zeigt einen US-Hubschrauber mit von den Fluten betroffenen Menschen an Bord.
Umfang
Täglich 2500 bis 3000 neue Bilder 8 Millionen archivierte Fotos
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Alle Bildtexte sind auf Englisch
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Gestützt auf das weltweit dichteste Korrespondentennetz bietet der AFP-Fotodienst hochwertiges Bildmaterial von allen wichtigen Ereignissen und beleuchtet das Tagesgeschehen oft aus einem besondern Blickwinkel. Viele AFP-Fotos sind preisgekrönt.
Die Bilddatenbank ImageForum
Die globale Gesamtproduktion ist in der AFP-Bilddatenbank ImageForum ebenso abrufbar wie die umfangreichen Archivbestände von AFP sowie Fotos von 18 Partneragenturen wie ddp, Getty Images, Roger Viollet u.v.a.m. Mit ImageForum, das auch eine deutsche Nutzeroberfläche hat, haben Sie Zugang zum gesamten Angebot von AFP-Foto und AFP Infografik.
Ein eigens zugeschnittener Bilderdienst
Für deutsche Medien produziert AFP einen Europadienst mit über 500 Fotos täglich, der per Satellit direkt in die Redaktionen geliefert wird.
Eine große Themenauswahl lädt ein
Netanjahu und Abbas wollen sich alle zwei Wochen treffen
09/02 | 19:01 GMT

©AFP/Getty Images / Alex Wong
Zu Beginn der Nahostfriedensgespräche in Washington hat Israels Regierungschef Netanjahu die Palästinenser aufgefordert, Israel als jüdischen Staat anzuerkennen. Palästinenserpräsident Abbas forderte einen völligen Siedlungsstopp im Westjordanland.

©AFP/Getty Images / Alex Wong
Netanjahu, Clinton, Abbas (v.l.)
Washington (AFP) - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas haben sich bei ihrem Treffen in Washington auf die Fortführung der Friedensgespräche im Zwei-Wochen-Rhythmus geeinigt. Die beiden Politiker vereinbarten nach US-Angaben, ihre direkten Verhandlungen am 14. und 15. September fortzusetzen. Danach wollen sie im Abstand von zwei Wochen zu Gesprächen zusammenkommen.

©AFP
Geschichte Israels seit 1947
Netanjahu und Abbas hatten ihre direkten Verhandlungen am Donnerstag nach 20 Monaten Pause unter Vermittlung der USA wiederaufgenommen. Der US-Nahostgesandte George Mitchell bezeichnete die ersten Gesprächsrunden in einer Zwischenbilanz als "ausführlich und produktiv". Abbas und Netanjahu hätten im Grundsatz ihre Unterstützung für eine Zwei-Staaten-Lösung bekräftigt, welche die Einrichtung eines palästinensischen Staats vorsieht.
Bei der Eröffnung der Gesprächsrunde hatte US-Außenministerin Hillary Clinton "Mut und Einsatz" beider Seiten gelobt. "Die Entscheidung, sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen, fiel nicht leicht", sagte Clinton. Netanjahu wie Abbas nutzten ihre Eröffnungerklärungen für Forderungen an die Gegenseite. Netanjahu sagte zu Abbas: "Wir erwarten von Ihnen, dass sie Israel als den Nationalstaat des jüdischen Volks anerkennen." Abbas sagte im Gegenzug: "Wir fordern von der israelischen Regierung ein weiteres Engagement zum Stopp aller Siedlungsaktivitäten und zur Aufhebung der Blockade des Gazastreifens."
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©AFP
ANIMATION zum Nahost-Konflikt
Beide Seiten erklärten dabei ihre Bereitschaft, die Streitfragen beizulegen und Frieden zu schließen. Frieden sei aber nur dann möglich, wenn "beide Seiten schmerzliche Konzessionen" machten, sagte Netanjahu. Nach einer ersten Gesprächsrunde, an der auch ihre Berater sowie Clinton teilgenommen hatten, zogen sich Netanjahu und Abbas nach US-Angaben zu einem Vier-Augen-Gespräch zurück. Daran nähmen weder Dolmetscher noch Schriftführer teil, hieß es im State Department. Das Treffen diene der Vertrauensbildung.
©AFP
VIDEO: Nahost-Gipfel bewegt Menschen im Westjordanland
Am Vorabend waren Netanjahu und Abbas einer Einladung von US-Präsident Barack Obama ins Weiße Haus gefolgt. Die beiden reichten sich bei einem Presseauftritt mehrfach die Hände. Netanjahu sagte an Abbas gewandt: "Präsident Abbas, Sie sind mein Friedenspartner." Israel sei zu einem "historischen Kompromiss" bereit. Obama forderte, beide Seiten müssten sich den Gesprächen ernsthaft verpflichten, ansonsten "wird der langanhaltende Konflikt weiterschwelen und eine weitere Generation aufzehren".

WELTGESCHEHEN
Netanjahu und Abbas wollen sich alle zwei Wochen ...Europa verschärft die Finanzaufsicht
09/02 | 17:53 GMT

©AFP / John MacDougall
Zwei Jahre nach Beginn der weltweiten Wirtschaftskrise hat sich die EU im Grundsatz auf eine verschärfte Finanzaufsicht geeinigt. Künftig soll es drei europäische Aufsichtsbehörden für Banken, Versicherungen und den Wertpapierhandel geben.

©AFP / John MacDougall
Finanzstandort Frankfurt am Main
Brüssel (AFP) - Zwei Jahre nach Beginn der weltweiten Wirtschaftskrise hat sich die Europäische Union im Grundsatz auf eine verschärfte Finanzaufsicht geeinigt. Unterhändler von Europaparlament, EU-Staaten und Kommission erzielten den Durchbruch in Brüssel. Danach soll es künftig drei neue europäische Aufsichtsbehörden für Banken, Versicherungen und den Wertpapierhandel geben.
EU-Kommissar Michel Barnier sprach von einem "Meilenstein" auf dem Weg zu einer neuen Finanzarchitektur. Erstmals erhalten europäische Aufseher in Krisen- und Streitfällen ein Durchgriffsrecht gegenüber nationalen Behörden wie etwa der Bundesfinanzaufsicht BaFin. Das Europaparlament setzte sich in diesem zentralen Punkt gegen EU-Staaten wie Großbritannien, Tschechien und Slowenien durch, die zuletzt Widerstand geleistet hatten.
Die neuen Aufsichtsbehörden sollen die Arbeit zum 1. Januar 2011 aufnehmen. Dabei handelt es sich um die Bankenaufsicht EBA mit Sitz in London, die Versicherungsaufsicht EIOPA in Frankfurt am Main und die Börsenaufsicht ESMA in Paris. Die EU-Finanzminister und das Plenum des Europaparlaments müssen die Einigung ab kommenden Dienstag noch besiegeln.
Neben den drei Aufsichtsbehörden soll es einen sogenannten Systemrisikorat mit Sitz in Frankfurt am Main geben. Der Risikorat soll als "Frühwarnsystem" gegen Finanzkrisen wirken. Den zuletzt noch offenen Streit über die Leitung dieses Gremiums legten die Unterhändler bei. Für die ersten fünf Jahre soll dem Rat der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) vorstehen. Derzeit ist dies der Franzose Jean-Claude Trichet. Nach drei Jahren soll entschieden werden, ob der Vorsitz dauerhaft bei der EZB verbleibt oder der Präsident aus dem Rat selbst gewählt wird, wie es die Mitgliedstaaten gefordert hatten.
Im Europaparlament stieß der Kompromiss auf ein durchweg positives Echo: "Das ist ein echter Quantensprung für die Stabilität des Finanzmarktes", erklärte der CDU-Experte Burkhard Balz. Der SPD-Abgeordnete Udo Bullmann sprach von einem "Durchbruch für eine echte europäische Finanzaufsicht". Nun müsse die EU die Regulierung von Hedge Fonds und des Derivatehandels voranbringen.
Die EU folgt damit dem Beispiel der USA, die bereits Mitte Juli eine Neuordnung ihrer Finanzmarktaufsicht verabschiedet hatte. Um den Kompromiss rangen die Europäer seit rund einem Jahr.

WIRTSCHAFT
Europa verschärft die ...Europa verschärft die Finanzaufsicht
09/02 | 17:53 GMT

©AFP / John MacDougall
Zwei Jahre nach Beginn der weltweiten Wirtschaftskrise hat sich die EU im Grundsatz auf eine verschärfte Finanzaufsicht geeinigt. Künftig soll es drei europäische Aufsichtsbehörden für Banken, Versicherungen und den Wertpapierhandel geben.

©AFP / John MacDougall
Finanzstandort Frankfurt am Main
Brüssel (AFP) - Zwei Jahre nach Beginn der weltweiten Wirtschaftskrise hat sich die Europäische Union im Grundsatz auf eine verschärfte Finanzaufsicht geeinigt. Unterhändler von Europaparlament, EU-Staaten und Kommission erzielten den Durchbruch in Brüssel. Danach soll es künftig drei neue europäische Aufsichtsbehörden für Banken, Versicherungen und den Wertpapierhandel geben.
EU-Kommissar Michel Barnier sprach von einem "Meilenstein" auf dem Weg zu einer neuen Finanzarchitektur. Erstmals erhalten europäische Aufseher in Krisen- und Streitfällen ein Durchgriffsrecht gegenüber nationalen Behörden wie etwa der Bundesfinanzaufsicht BaFin. Das Europaparlament setzte sich in diesem zentralen Punkt gegen EU-Staaten wie Großbritannien, Tschechien und Slowenien durch, die zuletzt Widerstand geleistet hatten.
Die neuen Aufsichtsbehörden sollen die Arbeit zum 1. Januar 2011 aufnehmen. Dabei handelt es sich um die Bankenaufsicht EBA mit Sitz in London, die Versicherungsaufsicht EIOPA in Frankfurt am Main und die Börsenaufsicht ESMA in Paris. Die EU-Finanzminister und das Plenum des Europaparlaments müssen die Einigung ab kommenden Dienstag noch besiegeln.
Neben den drei Aufsichtsbehörden soll es einen sogenannten Systemrisikorat mit Sitz in Frankfurt am Main geben. Der Risikorat soll als "Frühwarnsystem" gegen Finanzkrisen wirken. Den zuletzt noch offenen Streit über die Leitung dieses Gremiums legten die Unterhändler bei. Für die ersten fünf Jahre soll dem Rat der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) vorstehen. Derzeit ist dies der Franzose Jean-Claude Trichet. Nach drei Jahren soll entschieden werden, ob der Vorsitz dauerhaft bei der EZB verbleibt oder der Präsident aus dem Rat selbst gewählt wird, wie es die Mitgliedstaaten gefordert hatten.
Im Europaparlament stieß der Kompromiss auf ein durchweg positives Echo: "Das ist ein echter Quantensprung für die Stabilität des Finanzmarktes", erklärte der CDU-Experte Burkhard Balz. Der SPD-Abgeordnete Udo Bullmann sprach von einem "Durchbruch für eine echte europäische Finanzaufsicht". Nun müsse die EU die Regulierung von Hedge Fonds und des Derivatehandels voranbringen.
Die EU folgt damit dem Beispiel der USA, die bereits Mitte Juli eine Neuordnung ihrer Finanzmarktaufsicht verabschiedet hatte. Um den Kompromiss rangen die Europäer seit rund einem Jahr.




