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Eisbärwetter
02/08 | 17:25 GMT

©AFP / Julian Stratenschulte
Ganz nach seinem Geschmack ist das derzeitige Winterwetter in Deutschland. Ein Eisbär schüttelt sich im Zoo Hannover. Das Wasser gefriert trotz des Dauerfrostes nicht, da es permanent in Bewegung gehalten wird.
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Eine große Themenauswahl lädt ein
Aktivisten berichten von erneut dutzenden Toten in Homs
02/08 | 14:26 GMT

©AFP/Youtube
Die syrische Armee ist Menschenrechtsgruppen zufolge auch am fünften Tag in Folge mit massiver Gewalt gegen die Protesthochburg Homs vorgegangen. Das Foto ist ein Ausschnitt aus einem Youtube-Video, das den Beschuss der Stadt Homs zeigen soll.

©AFP/Youtube
Zerstörungen in Homs
Damaskus (AFP) - Die syrische Armee ist Menschenrechtsgruppen zufolge auch am fünften Tag in Folge mit massiver Gewalt gegen die Protesthochburg Homs vorgegangen. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden am Mittwoch beim Beschuss der Stadt mindestens 50 Menschen getötet. Unter den Opfern seien auch drei Familien, die in der Nacht von Milizen von Staatschef Baschar al-Assad ermordet worden seien. Die EU erarbeitet derzeit Notfallpläne, um bei einer Verschlimmerung der Lage in Syrien EU-Bürger außer Landes zu bringen.
Homs werde mit schweren Waffen beschossen, erklärte die in London ansässige Beobachtungsstelle. Die Zahl der Todesopfer werde noch steigen, da viele Leichen unter den Trümmern zerstörter Häuser lägen.
Ein Aktivist in der Stadt sagte der Nachrichtenagentur AFP am Telefon, seit dem Morgengrauen sei der Beschuss "sehr intensiv". Geschossen werde unter anderem mit Raketen und Mörsergranaten. Damit bereite die Armee offenbar eine Bodenoffensive vor. "Die humanitäre Situation ist grässlich und es mangelt an Essen." Ein anderer Aktivist sagte, Panzer seien von Damaskus aus auf den Weg nach Homs. "Wir fürchten ein neues Massaker."
Das Staatsfernsehen berichtete, "bewaffnete Terrorbanden" hätten mit Granaten die Raffinerie von Homs beschossen. Zwei Treibstofftanks seien dabei in Brand gesetzt worden. Die syrischen Truppen gehen seit der Nacht zum Samstag mit massiver Gewalt gegen die Protestbewegung in Homs vor. Nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten wurden alleine in jener Nacht mindestens 230 Menschen getötet. Seit Beginn der Niederschlagung der Proteste Mitte März starben Menschenrechtsgruppen zufolge mehr als 6000 Menschen.
©AFP/Youtube
VIDEO: Syriens Auslandsopposition
UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay zeigte sich in einer Erklärung "entsetzt" über die "wahllosen Angriffe auf zivile Gegenden" in Homs. Das Scheitern einer Resolution des UN-Sicherheitsrates zur Gewalt in Syrien am Wochenende habe offenbar "die Bereitschaft der syrischen Regierung angeheizt, die eigene Bevölkerung zu massakrieren, um die Protestbewegung niederzuschlagen".
Russland und China hatten am Wochenende mit ihrem Veto im UN-Sicherheitsrat eine Syrien-Resolution verhindert. Nach einem Besuch in Damaskus sagte Russlands Außenminister Sergej Lawrow am Dienstag, Assad habe ihm zugesichert, die Gewalt zu beenden. Der britische Regierungschef David Cameron sagte heute aber, er habe nur "begrenztes Vertrauen" in die Ergebnisse dieses Treffens.
Lawrow selbst antwortete auf die Frage eines Journalisten, ob er Assad bei dem Treffen zum Rücktritt aufgefordert habe, ausweichend: Die Syrer allein müssten über das Schicksal ihres Präsidenten entscheiden. Zugleich kritisierte er die Entscheidung mehrerer Staaten, ihre Botschafter aus Damaskus abzuziehen, als "unlogisch". Auch Regierungschef Wladimir Putin sagte laut der Nachrichtenagentur Interfax, die Syrer müssten selbst entscheiden. "Natürlich müssen wir die Gewalt von allen Seiten verurteilen, wir dürfen uns aber nicht aufführen wie ein Elefant im Porzellanladen."
Nach Angaben eines EU-Diplomaten werden derzeit die EU-Vertretungen in Jordanien und im Libanon verstärkt, um sich im Ernstfall um "einige tausend" in Syrien lebende Europäer zu kümmern. Die Türkei plant nach Worten von Außenminister Ahmet Davutoglu in Kürze eine internationale Konferenz zum Konflikt in Syrien.

WELTGESCHEHEN
Aktivisten berichten von erneut dutzenden Toten in ...Alle A380 werden wegen Rissen an Flügeln untersucht
02/08 | 15:04 GMT

©AFP / William West
Risse an den Tragflächen des Großraumflugzeugs A380 werden für den europäischen Flugzeugbauer Airbus zu einem generellen Problem: Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat die Kontrolle aller Maschinen des Typs A380 angeordnet. (Archivfoto)

©AFP / William West
Risse an Tragflächen werden für A380 zum Problem
Paris/Köln (AFP) - Risse an den Tragflächen des Großraumflugzeugs A380 werden für den europäischen Flugzeugbauer Airbus zu einem generellen Problem: Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat die Kontrolle aller Maschinen des Typs A380 angeordnet. Die australische Fluggesellschaft Qantas hatte einen Airbus wegen Haarrissen am Flügel aus dem Verkehr gezogen.
Bereits Ende Januar hatte die EASA nach der ersten Entdeckung von Rissen eine Untersuchung von rund 20 der 68 Maschinen vom Typ A380 angeordnet, die weltweit im Einsatz sind. Angesichts der Ergebnisse dieser Untersuchungen solle nun die gesamte A380-Flotte überprüft werden, sagte ein EASA-Sprecher. Zunächst sollen alle Maschinen kontrolliert werden, die bereits mehr als 1800 Flüge hinter sich haben. Die Sicherheit der Maschinen sei durch die Risse nicht in Gefahr, versicherte Airbus.

©AFP
Airbus A380
Zahlreiche Fluggesellschaften, darunter auch Lufthansa, haben das Langstreckenflugzeug A380 im Einsatz. Qantas, für die zwölf solcher Riesenvögel in der Luft sind, zog nun eine der Maschinen wegen Rissen an der Tragfläche aus dem Verkehr. Dabei handele es sich aber um andere Risse, als die von der EASA beanstandeten, sagte eine Sprecherin.
Die Schäden waren nach einer Sonderinspektion aufgefallen, die die Fluglinie nach Turbulenzen im Januar in Indien vorgenommen hatte. Damals waren sieben Menschen verletzt worden. Die Risse hätten aber nichts mit den Turbulenzen zu tun, versicherte die Sprecherin.
Der Airbus A380, der seit 2007 im Einsatz ist, ist mit bis zu 800 Plätzen das größte Passagierflugzeug der Welt. Airbus liegen mehr als 250 Bestellungen für den Jumbojet vor. Im November 2010 hatte ein Airbus A380 für Schlagzeilen gesorgt, dessen Rolls-Royce-Triebwerk während des Fluges explodiert war. Die Maschine musste spektakulär in Singapur notlanden.

WIRTSCHAFT
Alle A380 werden wegen Rissen an Flügeln ...Alle A380 werden wegen Rissen an Flügeln untersucht
02/08 | 15:04 GMT

©AFP / William West
Risse an den Tragflächen des Großraumflugzeugs A380 werden für den europäischen Flugzeugbauer Airbus zu einem generellen Problem: Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat die Kontrolle aller Maschinen des Typs A380 angeordnet. (Archivfoto)

©AFP / William West
Risse an Tragflächen werden für A380 zum Problem
Paris/Köln (AFP) - Risse an den Tragflächen des Großraumflugzeugs A380 werden für den europäischen Flugzeugbauer Airbus zu einem generellen Problem: Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat die Kontrolle aller Maschinen des Typs A380 angeordnet. Die australische Fluggesellschaft Qantas hatte einen Airbus wegen Haarrissen am Flügel aus dem Verkehr gezogen.
Bereits Ende Januar hatte die EASA nach der ersten Entdeckung von Rissen eine Untersuchung von rund 20 der 68 Maschinen vom Typ A380 angeordnet, die weltweit im Einsatz sind. Angesichts der Ergebnisse dieser Untersuchungen solle nun die gesamte A380-Flotte überprüft werden, sagte ein EASA-Sprecher. Zunächst sollen alle Maschinen kontrolliert werden, die bereits mehr als 1800 Flüge hinter sich haben. Die Sicherheit der Maschinen sei durch die Risse nicht in Gefahr, versicherte Airbus.

©AFP
Airbus A380
Zahlreiche Fluggesellschaften, darunter auch Lufthansa, haben das Langstreckenflugzeug A380 im Einsatz. Qantas, für die zwölf solcher Riesenvögel in der Luft sind, zog nun eine der Maschinen wegen Rissen an der Tragfläche aus dem Verkehr. Dabei handele es sich aber um andere Risse, als die von der EASA beanstandeten, sagte eine Sprecherin.
Die Schäden waren nach einer Sonderinspektion aufgefallen, die die Fluglinie nach Turbulenzen im Januar in Indien vorgenommen hatte. Damals waren sieben Menschen verletzt worden. Die Risse hätten aber nichts mit den Turbulenzen zu tun, versicherte die Sprecherin.
Der Airbus A380, der seit 2007 im Einsatz ist, ist mit bis zu 800 Plätzen das größte Passagierflugzeug der Welt. Airbus liegen mehr als 250 Bestellungen für den Jumbojet vor. Im November 2010 hatte ein Airbus A380 für Schlagzeilen gesorgt, dessen Rolls-Royce-Triebwerk während des Fluges explodiert war. Die Maschine musste spektakulär in Singapur notlanden.




